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Gewerbeimmobilien in Frankfurt

Geschrieben von admin an Februar 13, 2016
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Investoren aus dem Ausland sind heiß auf Frankfurts Betongold

So haben im vergangenen Jahr auch immer mehr ausländische Investoren auf der Suche nach einer soliden Rendite mit relativ niedriger Volatilität hierzulande nach gewerblichem Betongold geschürft: vor allem bei Büro-Immobilien – aber zunehmend auch bei Einkaufszentren, Hotels und Logistikzentren. Und nun auch immer öfter in kleineren Städten, denn in den Immobilien-Hochburgen wie Berlin, Frankfurt und München kann das Angebot längst nicht mehr mit der Nachfrage mithalten.

GewerbeimmobilienAuch so wechselten in Deutschland laut BNP Gewerbe-Immobilien im Wert von 56,26 Milliarden Euro den Besitzer. Das entspricht nicht nur einem Anstieg von satten 40 Prozent im Vergleich zum bereits sehr guten Vorjahresergebnis – es ist auch der zweithöchste Wert aller Zeiten. Nur im Jahr 2007 – dem Jahr vor Ausbruch der globalen Finanzkrise – waren mit 57,5 Milliarden Euro mehr Mittel in deutsche Gewerbe-Immobilien geflossen.

Da liegt auch Frankfurt voll im Trend: 6,02 Milliarden Euro legten laut BNP die Investoren hier auf den Tisch, um gewerblich genutzte Immobilien – allen voran Bürogebäude – zu erwerben. Ein Plus von 13,1 Prozent im Vergleich zum starken Vorjahr. Auf ganz ähnliche Zahlen kommt BNP-Wettbewerber Jones Lang Lasalle (JLL): Er hat für die Main-Metropole ein Investment-Volumen von 6,04 Milliarden Euro errechnet – laut JLL ein Plus von zehn Prozent. Es ist der sechste Anstieg in Folge. Auch in Frankfurt waren nur im Jahr 2007 mit 7,9 Milliarden Euro mehr Mittel in die Immobilien geflossen.

Noch höher als im Bundesdurchschnitt ist in der Main-Metropole auch der Anteil ausländischer Käufer: 57 Prozent des Frankfurter Investitionsvolumens entfallen auf Anleger aus dem Ausland – nach 45 Prozent im Vorjahr. Bundesweit beträgt die Quote derzeit rund 50 Prozent. Dabei sind es vor allem Private-Equity-Fonds, Vermögensverwalter und Pensionskassen, die hier auf Einkaufstour sind – vor allem aus den USA, gefolgt von britischen und französischen Unternehmungen.

GewerbeimmobilienIn der Bilanz macht sich vor allem der Verkauf großer Hochhäuser wie des Trianon (540 Millionen Euro) oder des Eurotower (480 Millionen Euro) bemerkbar. Größter Investor waren Pensionskassen, auf die 16 Prozent aller Transaktionen entfielen. Auf Verkäuferseite liegen die Banken mit einem Anteil von 19 Prozent an der Spitze. 83 Prozent des Umsatzes entfielen auf Bürogebäude. Bundesweit an der Spitze stand im vergangenen Jahr Berlin. In der Bundeshauptstadt hat sich der Umsatz fast verdoppelt und lag bei mehr als acht Milliarden Euro.

CBRE rechnet für den deutschen Gewerbeinvestmentmarkt bis Ende Dezember 2015 mit einem Transaktionsvolumen von deutlich über 50 Mrd. Euro. Diese Werte hatte es zuletzt in den Jahren 2006 (51,5 Mrd. Euro) und 2007 (57,5 Mrd. Euro) gegeben. „Wir sind schon jetzt kurz davor, 2007 zu übertreffen“, sagt CBRE-Investmentchef Fabian Klein. „Noch zum Jahresanfang hätte ich mir das nicht vorstellen können. Aber dann haben viele Eigentümer ihre für spätere Jahre geplanten Verkäufe auf 2015 vorgezogen.“ Man hätte noch viel mehr Immobilien vermitteln können, wenn nur genügend Gewerbeimmobilien zum Verkauf gestellt worden wären. „Es ist nicht wirklich wagemutig zu behaupten, dass 2015 auch 100 Mrd. Euro drin gewesen wären.“

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